Ein Reality-Check, den jeder mit BU machen sollte – bevor es zu spät ist.
Die meisten Leute denken, ihre Berufsunfähigkeitsversicherung ist „schon okay" – weil sie eine haben. Aber zwischen „ich habe eine BU" und „meine BU zahlt im Ernstfall tatsächlich" liegen Welten.
Dieser Leitfaden zeigt dir 5 konkrete Punkte, an denen du sofort erkennst, ob deine BU im Ernstfall hält, was sie verspricht – oder ob du ein Problem hast, das du jetzt noch lösen kannst.
Für wen ist das?
Für alle, die bereits eine BU haben (oder eine abschließen wollen) und nicht erst im Ernstfall merken wollen, dass sie ein Problem haben.
Wie anwenden?
Geh die 5 Punkte durch. Hol deinen BU-Vertrag raus (oder lass ihn dir von deinem Versicherer zuschicken). Hak jeden Punkt ab. Wenn du bei einem Punkt unsicher bist oder „Nein" antwortest – dann hast du Handlungsbedarf.
Rechtlicher Hinweis:
Dies ist eine vereinfachte Übersicht zur Orientierung. Sie ersetzt keine individuelle Beratung und keine Rechtsberatung. Für deine konkrete Situation sprich mit einem unabhängigen Experten oder Fachanwalt.
Was ist das?
Die abstrakte Verweisung ist eine Klausel, die es dem Versicherer erlaubt, dich auf einen anderen Beruf zu verweisen – auch wenn du diesen Beruf gar nicht ausübst und nicht ausüben willst.
Beispiel:
Du bist Maurer und kannst körperlich nicht mehr arbeiten. Der Versicherer sagt: „Du könntest theoretisch noch als Pförtner arbeiten – also zahlen wir nicht." Das ist abstrakte Verweisung.
Warum ist das ein Problem?
Weil du dann keine Leistung bekommst, obwohl du deinen Beruf nicht mehr ausüben kannst. Du müsstest erst nachweisen, dass du auch den Verweis-Beruf nicht schaffst – oder tatsächlich irgendwo als Pförtner arbeiten (und weniger verdienen).